Premiere: Die Zähmung von Wald und Wasser

Das Leben des Johann Georg von Langen (1699–1776), des Vaters der nachhaltigen Forstwirtschaft

Ein Stück, das die Vielseitigkeit des rastlosen Schaffens von J. G. v. Langen zeigt. Gestaltet im Stil des 18. Jahrhunderts, umrahmt von eigens komponierter Musik mit Volksmelodien und Anlehnungen an zeitgenössische Komponisten wie J. S. Bach und G. F. Händel. Es zeigt ein Sittengemälde seiner Zeit, das sowohl die arme Landbevölkerung als auch die fürstliche Gesellschaft beschreibt.

Neben der nachhaltigen Forstwirtschaft im Harz, im Herzogtum Wolfenbüttel/Braunschweig, im Solling, in Dänemark und Norwegen gründete der vielseitige Visionär und Neugestalter die Porzellanmanufaktur Fürstenberg, erfand Papiermühlen und modernisierte Glashütten. Er wirkte bei der frühen Industrialisierung des Braunschweiger Landes mit. Er kümmerte sich um den Ausbau von Eisenhütten, Transportwegen und Straßen sowie um die Einführung des Feldwaldbaus. Auf Waldbrachen wurden Kartoffeln angepflanzt, dazwischen Baumsetzlinge. Der völlig heruntergewirtschaftete Wald konnte geschützt wachsen, und die Bevölkerung litt keinen Hunger mehr.

Ein dem sozialen Wohl und der effektiven Wiederaufforstung verpflichteter Forstmann.

Verantwortlich: Theater Silberborn, Bad Harzburg
Premiere: 17. Mai 2026, 17 Uhr, Kurgastzentrum Braunlage
Live-Musik und historische Tänze mit Möglichkeit zum Mittanzen.